Showroom Archive – ArtLight

Showroom

MARTIN SCHLÖGL

Liquid Light | 2020

Die Basis dieser Bilder ist ein Foto einer Lichtquelle oder einer Lichtspur:
Erleuchtete Fassaden, Straßenverkehr bei Dunkelheit, Lampen, U-Bahn-Gänge…
Durch spezielle Farbfilter und Invertierungen entstehen Bilder, wie sie hier zu sehen sind.
Je nach Häufigkeit des Einsatzes bestimmter Filter kann dasselbe Basis-Bild völlig unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen, die aber immer eines sind: koloriertes Licht.

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PAVEL KORBIČKA

Spatial Disorientation | 2019

Pavel Korbička (*1972 in Brno/CZ) konzipierte für die Ausstellung „Deflection“ im Brünner Haus der Künste großformatige, ortsspezifische Lichtinstallationen, die einen Gegenentwurf zur dominanten architektonischen Symmetrie dieser außergewöhnlichen Räume bildeten. Die Ausstellung bestand aus begehbaren Installationen aus Polycarbonat. Die durch ihre Inhalte miteinander verbundenen Skulpturen wurden mit farbigem Neonlicht beleuchtet, wobei die Farben je nach räumlicher Anordnung der Galerie verändert wurden, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Räumen zu kontrastieren, während gleichzeitig der Gegensatz zwischen warmen und kühlen Farben genutzt wurde, um die Unterschiede in der räumlichen Wahrnehmung zu verstärken.

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HITOSHI KURIYAMA

Die Gleichheit von Sein und Nichts | 2019

Hitoshi Kuriyama (*1979 Hyogo, Japan) hat eine Hypothese aufgestellt, die er mit künstlerischen Mitteln darstellt: 0 = 1. Auf diesem Weg kommt er zu Skulpturen, die an Explosionen erinnern oder Assoziationen zum Urknall auslösen. Alles fliegt auseinander. Aber Kuriyama verbindet wissenschaftliche Methoden mit physikalischen Phänomenen wie Licht und Vakuum, Schall und Bewegung, um seine These zu beweisen. Er konstruiert ein fragiles Gebilde aus Licht und Nicht-Licht von transzendentaler Leichtigkeit in der Luft. Einige der Glasröhren leuchten, andere sind zerbrochen und ihres Lichts beraubt. Es geht Kuriyama um die Äquivalenz und Synchronität scheinbar gegensätzlicher Phänomene.

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MONIQUE THOMAES

The glory of the light– A staging | 2019

Die Architektur des Muze’umL (Roeselare, B) inspirierte Monique Thomaes zu einer Inszenierung, in der der Raum, das Licht und der Betrachter die entscheidende Rolle spielten. Thomaes‘ neo-minimalistische Arbeiten aus Stahl, Holz und Glas, die sie in ihrer Berliner Zeit (1988-2002) realisierte, lehnten an der Wand oder lagen auf dem Boden. In den 90er Jahren entwickeln sich diese Skulpturen zu ortsgebundenen Installationen. – Der Raum wird reflektiert, wechselnde Lichtverhältnisse und die Bewegungen der Besucher erzeugen eine visuelle Dynamik. Durch eine Anordnung von Glasplatten, die gegen die Wand gelehnt sind, löst sich der Raum in einem Spiel von Spiegelungen und Widerspiegelungen auf: „Innen“ lädt „Außen“ zu sich ein und umgekehrt.

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BORIS PETROVSKY

TOTAL RECOURSE – IM LAUF DER DINGE

Auf einer Endlosschleife in Form einer liegenden Acht kreisen Containerwagen im Spielzeug-Großformat ohne Anfang und Ende. Mal scheint ein Wagen etwas hinterher zu hängen, mal einer vorneweg zu fahren, hier verdichtet sich der Konvoi zum Stau, dort löst er sich wieder auf – die Wagen beeinflussen sich gegenseitig. Auf der Schienenkreuzung fahren sie äußerst knapp aneinander vorbei und die Abfolge erscheint wie ein paradoxer Reißverschluss, der sich unentwegt öffnet und schließt. Hier wird klar, dass durch eine einzige Unschärfe alles in sich zusammen fallen kann: Der Unfall gehört implizit zum System, als hinterlegte Wahrscheinlichkeit. Zusätzlich strahlen die Containerwagen Wort-Lichtbilder ab.

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HAMO ČAVRK

CARTA INCOGNITA | 2019

Die Lichtobjekte zeichnen sich durch eine strikt geometrische Umsetzung aus, die dem Minimalismus und einer physikalischen Veränderung unterworfen sind – denn mit der Brechung des Lichts ändert es an der Grenze zwischen den Medien seine Richtung. Der Lichtstrahl wird beim Eindringen oder Verlassen des Glases gestreut. Die Projektionsstrahlen gehen von den am Boden des Glases angebrachten LED-Streifen aus. Das gebündelte Licht in den Farben Weiß, Gelb, Grün oder Rot wird wahrscheinlich der emotionalen Interpretation unterworfen. Das Objekt besteht aus unterschiedlich geformten Plexiglasscheiben, die nacheinander angeordnet sind. Dadurch entsteht ein Modellcharakter, in dem die Schwingungen und Gefälle der Ebenen variieren.

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ADA KOBUSIEWICZ

ILLUSION | 2019

Licht hat das außergewöhnliche Potenzial, Raum zu definieren und zu manipulieren: „Ohne Licht gibt es keinen Raum“, Robert Wilson. Bei der Arbeit mit Licht interessiere ich mich für den Raum, der im Gegensatz zu Mark Rothkos No-Frame-Konzept zu einem lebendigen Rahmen für jede Lichtinstallation wird sowie für die individuellen Emotionen der Besucher. Der Standort, der Schlossbergstollen – verlassene Höhlen und Tunnel im Zentrum von Graz – war die Inspiration für dieses Projekt. Den Raum für das Publikum zurückzugewinnen und ihm eine neue Funktion durch Kunst, vor allem Lichtkunst, geben. Das Publikum wird mit der Kunst konfrontiert, ohne sie zu erwarten.

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LumiereScene & SpaceCircles

Inhabitated spaces | 2019

Eine Reise durch vergessene Landschaften. Vor langer Zeit bewohnt und dann in den Händen der Natur und der Zeit verloren und verblichen. Architekturen im Prozess der Verwilderung. Gefährten der Erde und Freunde der Pflanzen und Steine. Das Projekt von LumiereScene & SpaceCircles reist durch die einsamen und verlassenen Landschaften Spaniens.

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LIMBIC CINEMA

CIRCA | 2018

CIRCA ist eine Lichtskulptur, die den jahreszeitlichen Zyklus der Lichtverhältnisse auf der Erdoberfläche in Südengland darstellt. Sie ist in zwölf physikalische Elemente – Kreise – unterteilt, die jeweils einen Monat des Jahres darstellen. Der Gesamtumfang jedes Kreises versinnbildlicht einen Tag von 24 Stunden. Die Anzahl der Stunden an Tageslicht wird prozentual auch mittels Licht jeweils im Kreis angezeigt. Licht ist der primäre Zeitgeber und somit der wichtigste Faktor für die Taktung endogener Uhren bzw. den Biorhythmus von Pflanzen und Tieren, sowie des Menschen.

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László Zsolt Bordos

Object mapping & Light-Frames | 2018

Die Kunstwerke von László Zsolt Bordos beschäftigen sich mit der Kraft von Licht und Schatten, um den Raum zu modulieren. Die Kunstwerke sind eine Mischung aus Lichtskulpturen und Objekt-Mapping. Heute ist es möglich, komplexe Projektionen zu erstellen, die es dem Betrachter nicht leicht machen, die Grenze zwischen realen und virtuellen Phänomenen wahrzunehmen. Projektionen haben immer eine materielle, physische Komponente (ein Objekt oder ein Gebäude), auf die der virtuelle Inhalt über das Licht projiziert wird. Während des kreativen Prozesses erstellt der Künstler eine exakte, virtuelle Replik der physischen Welt und legt die Ebene seiner künstlerischen Arbeit darüber.

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