Showroom

OLAF SCHIRM

Quantom I 2016


Die Installation besteht aus einem langsam, unregelmäßig wobbelnden Mosaikspiegel, dessen Oberfläche mit 5 Lasern angestrahlt wird, um komplex wandernde Reflexionen auf einer hängenden Leinwand zu erzeugen.
Der Laser wird als scharfer kontinuierlicher Strahl durch diese Apparatur quantisiert, d.h. in Pakete zerlegt, die sich der Newton‘schen Physik zu entziehen scheinen und nach unten und oben

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JOSÉ GOMES

Abgrenzung 13 | 2017


Schöpfung und Zerstörung, Leben und Tod – in diesem Spannungsfeld bewegen sich die Zeichnungen von José Gomes. Mit deutlichem Bezug zur brasilianischen Natur und Kultur wirken seine Papierarbeiten zum Teil wie Collagen, die eine starke Bildtiefe entwickeln. Gomes‘ Recherchen für seine Zeichnungen schließen auch das Studium von Drohnenbildern der brasilianischen Urwälder mit ein, die genau nachvollziehbar machen

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AMBECH

NachSehung | 2017


Ambechs Kunst kennzeichnet die Vernetzung einer realen aktiven mit einer virtuellen reaktiven Ebene. Es entsteht eine physisch bespielbare Interaktivität, die ein komplexes, wesenhaftes Verhalten der Kunst dem Betrachter gegenüber hervorbringen kann.

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KLAUS MASSEM

One Day Some Lines | 2017

In der linearen Welt der Zeichnung ist Licht nicht relevant. Hier jedoch ist das immaterielle Licht selbst Zeichenmaterial. Der Welle-Teilchen Dualismus des Lichts wirkt als Unschärfe durch die gesamte zeichnerische Auseinandersetzung mit dieser Zeichentechnik und zeigt sich in vielen verschiedenen Aspekten der Handzeichnungen mit Licht – als Fotografie und als Video sowie in den interaktiven Zeichenperformances.

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CHRISTOPH DREWS

Die Leiden des M. Luther | 2017

Videoprojektionen müssen nicht zwingend das bespielte Objekt transformieren. Viel eher ist diese Kunstform prädestiniert Aspekte, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sichtbar sind, für den Betrachter zu visualisieren. Die Wände, das Dach, der Boden einer Kirche – wieviel Leid, wieviel Hoffnung, wieviel Unruhe

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KURT LAURENZ THEINERT

Farblichtraum | 2015 |

Die Installation löst tradierte visuelle Erfahrungen und Bezüge unmerklich auf und eröffnet einen Raum ohne spürbare Grenzen in ständig neuen Variationen. Eine Reihe labiler Zustände entsteht, die sich zu einer Stabilität neuer Ordnung verdichten. Wer den Raum betritt wird überrascht und staunt. Normalerweise leben wir in stabilen Licht-Farb-Verhältnissen und

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EVA MOOSBRUGGER

| HONEY CRYSTALS | 2017 |

Die schweren, sehr massiv geblasenen Formen aus Glas bringen das Licht zum Tanzen. Das Faszinierende der Honey Crystals ist eben dieses Licht, das einerseits die Skulptur definiert und andererseits die Wahrnehmung des Betrachters beeinflusst.
Die miteinander korrespondierenden Formen scheinen in eine innige Kommunikation mit der sie umgebenden Landschaft vertieft zu sein. Immer wieder neue Eindrücke überraschen den Betrachter, hervorgerufen durch seine Beobachtung, Beziehung, Distanz und durch seine Stimmung.
Eva Moosbrugger, Dornbirn/A

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VISUAL PIANO

| THE WORLD IS THE CANVAS | 2016 |

„… Klingt harmlos, ist aber überwältigend! Wie sich da Balken aus weißem Licht verformen, rastern, überlagern, farbig werden, tanzen, Netze auswerfen – all das wunderbar die Musik aufgreifend, aber auch über sie hinausführend – ist schlicht genial. Nie hat der Begriff „Lichtorgel“ so gepasst wie hier, wenn Theinert auf seinem Instrument in Echtzeit und ohne Koppelung an den Musiker mit Licht improvisiert. …“ (Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung 3.10.2010)
Die abstrakten Projektionen füllen den ganzen Raum. Die Welt, wie sie ist, wird zur Leinwand und vereint sich mit dem künstlerischen Ausdruck der Lichtgrafiken. Plötzlich wird uns bewusst, dass das was wir sehen, nur eine Haut von Lichterscheinungen ist, die sich ständig verändern.

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ANDREAS SCHMID

| LICHTUNGEN II-Wien | 2010 |

Meine Licht-Installationen sind immer eng mit dem jeweiligen Raum verbunden. Der Ort wird zum Bestandteil der Arbeit, die sich durch die individuelle Programmierung des Lichts stets wandelt und neue Beziehungen herstellt. Die senkrechten Leuchtstoffröhren in „Lichtungen“ erscheinen zunächst wie eine grafische, rhythmische Zeichnung, sie dringen aber tief in die Dimensionen des Raumes ein. Zudem ändern sich die Beziehungen innerhalb der Gruppe von 21 weißen wie farbigen Leuchtstoffröhren durch die Bewegungen der Betrachter. Die Gruppe scheint mit sich, wie auch mit der Umgebung „im Gespräch“. Die Installation erschafft ein Feld, das eine Reflexion über das Wesen und die Bedeutung von Kommunikation anregt.

Andreas Schmid, Berlin/D

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JAN DOMS

| ZIGGURAT | 2017 |

In einer Serie von Archi-Skulpturen ist Ziggurat schon die fünfte architektonische Konstruktion aus Glas. Diese großen Skulpturen verleihen dem sie umgebenden architektonischen Raum und der Landschaft einen völlig neuen Ausdruck. Unter dem Einfluss des sich stets verändernden natürlichen Lichts verwandeln sich die spiegelnden Reflektionen ständig.
Mit der Dynamik des Betrachters ergeben sich immer wieder völlig neue Perspektiven, denn die Skulptur nimmt den Außenraum auf vielfältige Weise in sich auf und verbindet sich mit dem Betrachter.

Jan Doms, Tilburg/NL

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