Showroom Archive – Seite 2 von 4 – ArtLight

Showroom

CARLO BERNARDINI

Invisible Dimensions | 2016
Carlo Bernardinis Interesse richtet sich seit den 1990er Jahren auf den Raum – nicht im Sinne einer abstrakten Form – sondern als eine lebenswichtige Realität. Ein einzigartiges System von Lichtwellenleitern konkretisiert eine illusionäre Formation von Linien aus Licht, die den Raum scheinbar verschieben. Das Licht durchdringt als geometrische Planzeichnung den Raum und definiert seine Volumina völlig neu. Die Wahrnehmungsprozesse der Betrachter werden aufgefordert den Raum von innen und außen neu zu erfahren

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INGO BRACKE

IchWeissNichtWassSollEs | 2008-2018

Es sind Spuren des berühmten Gedichts von Heinrich Heine „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ (1824), auf die sich der auf zwei Dekaden angelegte Zyklus von Lichtinstallationen an der Loreley bei St. Goar bezieht. Auf dem legendären Felsen erscheinen, ausgehend von der Felsenspitze Fragmente des Gedichts, wie ein vielfach wiederholtes „Ich“ oder „SS“ aus Licht. Löst sich der Text auf, so kann man die Bruchstücke wieder neu kombinieren, ebenso wie die historischen Hintergründe der Loreley vielschichtig changieren.

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BETTINA SCHÜNEMANN

PLACES I 2015 – 2016
Bettina Schünemanns Arbeiten liegen im Spannungsfeld zwischen körperlicher und digitaler Raumerfahrung.
Wie verorten wir uns? Mit eigenem Schrittmaß? Mit Hilfe von Navigationsgeräten? Was ist die „Wahrheit“ hier vor Ort? Sind Syrien und Afghanistan „ganz woanders“ oder hier? Aus welchen Koordinaten definiert sich mein Standort? Was spielt sich im Kopf ab? Was ist mit Händen zu greifen?

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OLAF SCHIRM

Quantom I 2016


Die Installation besteht aus einem langsam, unregelmäßig wobbelnden Mosaikspiegel, dessen Oberfläche mit 5 Lasern angestrahlt wird, um komplex wandernde Reflexionen auf einer hängenden Leinwand zu erzeugen.
Der Laser wird als scharfer kontinuierlicher Strahl durch diese Apparatur quantisiert, d.h. in Pakete zerlegt, die sich der Newton‘schen Physik zu entziehen scheinen und nach unten und oben

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CHRISTOPH DAHLHAUSEN

Stabilizing Light Ahlen | 2017


Im Museumsraum dehnt sich ein Baugerüst aus. Hellblaue Leuchtstoffröhren sind daran dekonstruktivistisch im scheinbaren Chaos montiert. Sie erscheinen zunächst wie eine grafische, rhythmische Zeichnung, dringen aber tief in die Dimensionen des Raumes ein. Das natürliche Tageslicht vermischt sich mit dem blauen Licht und spiegelt sich in den Fensterscheiben oder wirft Schatten an die Wände. Eine bisher verborgene innere

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JOSÉ GOMES

Abgrenzung 13 | 2017


Schöpfung und Zerstörung, Leben und Tod – in diesem Spannungsfeld bewegen sich die Zeichnungen von José Gomes. Mit deutlichem Bezug zur brasilianischen Natur und Kultur wirken seine Papierarbeiten zum Teil wie Collagen, die eine starke Bildtiefe entwickeln. Gomes‘ Recherchen für seine Zeichnungen schließen auch das Studium von Drohnenbildern der brasilianischen Urwälder mit ein, die genau nachvollziehbar machen

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AMBECH

NachSehung | 2017


Ambechs Kunst kennzeichnet die Vernetzung einer realen aktiven mit einer virtuellen reaktiven Ebene. Es entsteht eine physisch bespielbare Interaktivität, die ein komplexes, wesenhaftes Verhalten der Kunst dem Betrachter gegenüber hervorbringen kann.

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DETLEF SCHWEIGER

no_dat_ex | 2013


Detlef Schweiger schafft mit tausenden CDs Installationen und Objekte, auf deren Oberflächen durch strenge Reihungsformationen eindrucksvolle Spektralfarbmuster entstehen, welche sich mit jeder Perspektivänderung des Betrachters interaktiv sekundiös wandeln. Mit der Verwendung von ausschließlich gebrauchten Datenträgen sind gleichzeitig Millionen entsorgter Daten uneinsehbar präsent, was in zweiter Ebene eine Metapher zu unserem „Informationszeitalter“ herstellt.

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YVONNE GOULBIER

The Ginger and Fred Dance Company | 2015


Die Skulptur lässt in dem Zusammenwirken von sich leicht bewegenden Stäben und Formen und deren farblichen Komplementärkontrast ein Flirren vor den Augen des Betrachters entstehen. Aus der Ferne löst sich das klare Raster der leuchtgrünen Stäbe durch die leuchtrot fluoreszierenden Formen in eine „Farb-Licht-Wolke“ auf.

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KLAUS MASSEM

One Day Some Lines | 2017

In der linearen Welt der Zeichnung ist Licht nicht relevant. Hier jedoch ist das immaterielle Licht selbst Zeichenmaterial. Der Welle-Teilchen Dualismus des Lichts wirkt als Unschärfe durch die gesamte zeichnerische Auseinandersetzung mit dieser Zeichentechnik und zeigt sich in vielen verschiedenen Aspekten der Handzeichnungen mit Licht – als Fotografie und als Video sowie in den interaktiven Zeichenperformances.

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