Showroom Archive – ArtLight

Showroom

KURT LAURENZ THEINERT

Farblichtraum | 2015 |

Die Installation löst tradierte visuelle Erfahrungen und Bezüge unmerklich auf und eröffnet einen Raum ohne spürbare Grenzen in ständig neuen Variationen. Eine Reihe labiler Zustände entsteht, die sich zu einer Stabilität neuer Ordnung verdichten. Wer den Raum betritt wird überrascht und staunt. Normalerweise leben wir in stabilen Licht-Farb-Verhältnissen und

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FLORIAN LECHNER

Lichtschale | 2012

Die gläserne Schale ist
erklärbar – das Oval misst
288 x 144 Zentimeter –
Licht ist nicht
erklärbar
und nur sichtbar in
der Begegnung,
in der Begegnung mit
der Materie
und dem Menschen.
Die Schale birgt, bricht,
und spiegelt die
gezeichnete Melodie des Lichts

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FRANZ BETZ ‚ 2017

Lichtfassade für Minutenkunstwerke | 2017


Anlässlich der Eröffnung des Schwarmkunstprojektes ’Kleefeld leuchtet’ des Lichtbildhauers Franz Betz wurde die historische Bahnhofsfassade in Hannovers beliebtem Stadtteil Kleefeld in eine Leinwand für Minutenkunstwerke verwandelt. Die spezielle Beschichtung aus dem Lichtkunstlabor TrafoLab machte aus den Passanten Lichtmaler und die Fassade zum Teil des leuchtenden Schwarmkunstwerks. Bereits im Vorfeld der Aktion, die u. a. vom Bereich Stadtteilkultur des Fachbereichs Kultur der Landeshauptstadt Hannover

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EVA MOOSBRUGGER

| HONEY CRYSTALS | 2017 |

Die schweren, sehr massiv geblasenen Formen aus Glas bringen das Licht zum Tanzen. Das Faszinierende der Honey Crystals ist eben dieses Licht, das einerseits die Skulptur definiert und andererseits die Wahrnehmung des Betrachters beeinflusst.
Die miteinander korrespondierenden Formen scheinen in eine innige Kommunikation mit der sie umgebenden Landschaft vertieft zu sein. Immer wieder neue Eindrücke überraschen den Betrachter, hervorgerufen durch seine Beobachtung, Beziehung, Distanz und durch seine Stimmung.
Eva Moosbrugger, Dornbirn/A

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VISUAL PIANO

| THE WORLD IS THE CANVAS | 2016 |

„… Klingt harmlos, ist aber überwältigend! Wie sich da Balken aus weißem Licht verformen, rastern, überlagern, farbig werden, tanzen, Netze auswerfen – all das wunderbar die Musik aufgreifend, aber auch über sie hinausführend – ist schlicht genial. Nie hat der Begriff „Lichtorgel“ so gepasst wie hier, wenn Theinert auf seinem Instrument in Echtzeit und ohne Koppelung an den Musiker mit Licht improvisiert. …“ (Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung 3.10.2010)
Die abstrakten Projektionen füllen den ganzen Raum. Die Welt, wie sie ist, wird zur Leinwand und vereint sich mit dem künstlerischen Ausdruck der Lichtgrafiken. Plötzlich wird uns bewusst, dass das was wir sehen, nur eine Haut von Lichterscheinungen ist, die sich ständig verändern.

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ANDREAS SCHMID

| LICHTUNGEN II-Wien | 2010 |

Meine Licht-Installationen sind immer eng mit dem jeweiligen Raum verbunden. Der Ort wird zum Bestandteil der Arbeit, die sich durch die individuelle Programmierung des Lichts stets wandelt und neue Beziehungen herstellt. Die senkrechten Leuchtstoffröhren in „Lichtungen“ erscheinen zunächst wie eine grafische, rhythmische Zeichnung, sie dringen aber tief in die Dimensionen des Raumes ein. Zudem ändern sich die Beziehungen innerhalb der Gruppe von 21 weißen wie farbigen Leuchtstoffröhren durch die Bewegungen der Betrachter. Die Gruppe scheint mit sich, wie auch mit der Umgebung „im Gespräch“. Die Installation erschafft ein Feld, das eine Reflexion über das Wesen und die Bedeutung von Kommunikation anregt.

Andreas Schmid, Berlin/D

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JAN DOMS

| ZIGGURAT | 2017 |

In einer Serie von Archi-Skulpturen ist Ziggurat schon die fünfte architektonische Konstruktion aus Glas. Diese großen Skulpturen verleihen dem sie umgebenden architektonischen Raum und der Landschaft einen völlig neuen Ausdruck. Unter dem Einfluss des sich stets verändernden natürlichen Lichts verwandeln sich die spiegelnden Reflektionen ständig.
Mit der Dynamik des Betrachters ergeben sich immer wieder völlig neue Perspektiven, denn die Skulptur nimmt den Außenraum auf vielfältige Weise in sich auf und verbindet sich mit dem Betrachter.

Jan Doms, Tilburg/NL

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DOMINIQUE JÉZÉQUEL

Dominique Jézéquel und Hinrich Gros

Beide Künstler begannen als Maler und verschrieben sich der Monochromie. Schon bald jedoch legen Sie Palette und Pinsel beiseite und wechseln zum Medium Licht. Farbfelder scheinen auf, materielos, ohne Gestik, sorgsam in Akkorde komponiert oder tatsächlich auch zufällig kombiniert. Beide interessiert die Empfindung, die sie in der Wahrnehmung als inneren Klang hervorrufen.

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DANIEL HAUSIG

Seitenlicht – Versuchsanordnung IV | 2016 | SWITCH

In der fotografischen Serie „Metamere Farben“ taucht der Lichtschlauch als Mittel der Bildkomposition und als tatsächliche Leuchtquelle erneut auf. Die Materialität und die Lichterscheinung des Schlauches beeinflussen das Licht und die Lichtführung in den Foto-Arbeiten entscheidend. Die hinterleuchteten Fotografien zeigen Räume und Orte, die gerade oder auch länger schon von Menschen verlassen scheinen: Hotelzimmer, Parkhäuser oder vorstädtische Siedlungen, in denen der Lichtschlauch in der nächtlichen Beleuchtung eine eigene Wirklichkeit erzeugt. (Dr. Andrea Weber)

| Katalog METAMERE FARBEN : Interview mit Michael Schwarz | Herausgeber: Saarländische Galerie |

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INGO WENDT

CHRONOTOP | 2016

Das System visualisiert eigenwillig den Lauf einer individuellen, kontemplativen Zeit, die jeder Betrachter für sich selbst definieren darf. Ich habe mit dieser raumgreifenden, kinetischen Skulptur Attribute einer Uhr kombiniert. Auf runden Projektionswänden zeigen sich als analoge Liveprojektionen das abstrakte, bunte Zifferblatt und ein Schattenbild des laufenden Uhrwerkes. Ihr Ursprung findet sich in der dazwischen positionierten, zylinderförmigen Apparatur. (Ingo Wendt, Ebertsheim/D)

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