Showroom Archive – ArtLight

Showroom

KEVIN KILLEN

Artificial Sunshine

Meine Arbeit verwendet Neonlicht, um Geschichte und Geschichten, aber auch Biografien zu kartieren. In Langzeitbelichtung fotografiere ich die Bewegungen und Wege einer Person, die Lichter bei sich trägt. Die entstandenen Bilder von verzerrten, stakkatoartigen Lichtlinien dekonstruiere und visualisiere ich in einer ortsspezifischen Neonfigur. Die Lichtinstallation ist eine minimale

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INGO BRACKE

#ESWERDELICH:T

Für die diesjährige Luminale hat der international renommierte Installationskünstler Ingo Bracke die Liebfrauen-Kirche in ein immersives Gesamtkunstwerk von berauschender Schönheit verwandelt. Sonst ein Ort der Stille inmitten Frankfurts umtriebiger Innenstadt, ließ Brackes Performance die Besucher in ein perfekt ausbalanciertes Zusammenspiel von Licht, Farbe und Musik eintauchen. – Als „Licht-Oper“ bezeichnet Ingo Bracke sein crossmediales Werk, das einer wohlausgearbeiteten Dramaturgie

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HINRICH GROSS

LUMEN LIGNEUM | 2017

Hinrich Gross arbeitet meist ortsbezogen. Das Maß für diese Installation ist die Raumhöhe. Aus ihr leitet sich die Größe der Quadrate ab, welche der Künstler und Architekt auf den Holzboden projiziert und an der Stirnwand abbildet. Eine neue Ordnung prägt das Raumgefühl. Durch die illusionistische Fortführung des Bodens in der Senkrechten erweitert sich der begehbare Raum in unserer Wahrnehmung allumfassend. Betritt der Betrachter indessen die Installation, entpuppt sich diese Empfindung als Vexierbild. Doch hier platzt

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THORBJØRN LAUSTEN

LICHTRAUM | 2010

Die Installation ist eine Konfiguration von Leuchtstoffröhren, die an den Wänden des Raums befestigt ist. Die Röhren wurden so programmiert, dass sie gemäß einem vorgeschriebenen Programm gedimmt oder ein- und ausgeschaltet wurden. Das Konzept verleiht philosophischen Entwürfen und unsichtbaren Wissenschaftsphänomenen eine Form,

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RUDI GRITSCH

A sense of connection | 2016
Einer philosophischen Auseinandersetzung folgend sprechen die massiven Glasplatten. Ihre klare Sprache lässt die Worte Licht und Schatten, Hell und Dunkel, Positiv und Negativ, Gut und Böse, Irdisch und Spirituell miteinander in Verbindung treten. Das gemeinsame Symbol in beiden Elemente, die zusammen ein Objekt bilden, ist der Kreis und sein Zentrum, eine Symbolsprache

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KLAUS GELDMACHER

L‘oiseau | 2017
Die Hochreliefs von Klaus Geldmacher sind Lichtkonzerte. Sein technisches Gestaltungsprinzip hat scheinbar keinen inhaltlichen Beweggrund, ist abstrakt wie Musik, erzeugt eher Stimmungen, Atmosphären. Doch ließe sich jeder geometrische Körper auch wieder auf die Natur zurückführen, wie es die Malerei des Paul Cézanne in entgegengesetzter Richtung vollbracht hatte. Klaus Geldmacher nimmt das Licht, um die Funktion des Lichtes zu beschreiben, es spendet Leben. Dazu facettiert das Element des Lichtes zusätzlich die verwendeten Materialien und illuminiert den Raum, was den Materialien trotz ihrer Dreidimensionalität allein

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LÁSZLÓ ZSOLT BORDOS | BORDOS.ARTWORKS

SPIDRON MAPPING | 2017
SPIDRON MAPPING basiert auf einem Konzept von László Zsolt Bordos. Die Mapping-Installation setzt stereoskopische 3D-Animationen sowie Ton- und Videoprojektionen ein, die auf ein Spidron gemappt werden. Ein Spidron ist eine komplexe geometrische Figur, die vom ungarischen Designer Dániel Erdély erfunden wurde. Der wuchtige Sound wurde von Darko Kolar alias Dekode kreiert und gemischt. Bordos erweitert seine abstrakten Animationen indem

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CARLO BERNARDINI

Invisible Dimensions | 2016
Carlo Bernardinis Interesse richtet sich seit den 1990er Jahren auf den Raum – nicht im Sinne einer abstrakten Form – sondern als eine lebenswichtige Realität. Ein einzigartiges System von Lichtwellenleitern konkretisiert eine illusionäre Formation von Linien aus Licht, die den Raum scheinbar verschieben. Das Licht durchdringt als geometrische Planzeichnung den Raum und definiert seine Volumina völlig neu. Die Wahrnehmungsprozesse der Betrachter werden aufgefordert den Raum von innen und außen neu zu erfahren

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INGO BRACKE

IchWeissNichtWassSollEs | 2008-2018

Es sind Spuren des berühmten Gedichts von Heinrich Heine „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ (1824), auf die sich der auf zwei Dekaden angelegte Zyklus von Lichtinstallationen an der Loreley bei St. Goar bezieht. Auf dem legendären Felsen erscheinen, ausgehend von der Felsenspitze Fragmente des Gedichts, wie ein vielfach wiederholtes „Ich“ oder „SS“ aus Licht. Löst sich der Text auf, so kann man die Bruchstücke wieder neu kombinieren, ebenso wie die historischen Hintergründe der Loreley vielschichtig changieren.

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BETTINA SCHÜNEMANN

PLACES I 2015 – 2016
Bettina Schünemanns Arbeiten liegen im Spannungsfeld zwischen körperlicher und digitaler Raumerfahrung.
Wie verorten wir uns? Mit eigenem Schrittmaß? Mit Hilfe von Navigationsgeräten? Was ist die „Wahrheit“ hier vor Ort? Sind Syrien und Afghanistan „ganz woanders“ oder hier? Aus welchen Koordinaten definiert sich mein Standort? Was spielt sich im Kopf ab? Was ist mit Händen zu greifen?

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